Sonderkraftstoffe im Motorsportverein: Sauberer verbrennen, besser dastehen
Wie Alkylatbenzin Vereinen zu besserer Außenwirkung, weniger Abgasen und zukunftsfähigem Motorsport verhilft – und was das Kommunikationspaket „mehrWERT” dabei leistet
Sonderkraftstoffe nehmen Fahrt auf. Für Motorsportvereine ist ihr Einsatz mehr als eine technische Entscheidung: Er zeigt, dass der Club nachhaltig handelt und sendet ein klares Signal an Gemeinden, Behörden und Anwohnende.
Ehrenamtliche gestalten das Vereinsimage aktiv mit
Ehrenamtliche sind das Rückgrat der Motorsportvereine. Sie organisieren Veranstaltungen, stehen im Austausch mit Gemeinden und Behörden und prägen die Außenwirkung des Clubs. Sonderkraftstoffe sind dabei mehr als Technik: Ihr Einsatz zeigt, dass der Verein verantwortungsbewusst handelt und den Motorsport zukunftsorientiert gestaltet.
Was sind Sonderkraftstoffe – und was können sie?
Sonderkraftstoffe sind speziell aufbereitete Kraftstoffe mit besonders schadstoffarmer Verbrennung. Der bekannteste Vertreter ist Alkylatbenzin, das durch einen speziellen Raffinerieprozess (Alkylierung) aus Erdöl gewonnen wird. Im Vergleich zu herkömmlichem Benzin entstehen deutlich weniger Schadstoffe – ein Vorteil für Luft, Boden, Wasser und alle, die sich in der Nähe laufender Motoren aufhalten. Gegenüber synthetischen Kraftstoffen, die noch als Zukunftsoption gelten, sind Sonderkraftstoffe bereits heute praxiserprobt und realistisch einsetzbar.
„Im Vergleich zu herkömmlichem Benzin verbrennen Sonderkraftstoffe sauberer. Das kommt meiner eigenen Gesundheit zugute, aber auch meinem Motor, da weniger Ablagerungen entstehen.“
Felix Heller, ADAC Ortsclub MSC „Falke" Wildberg-Sulz
Vorteile für Verein, Helfer und Publikum
Sonderkraftstoffe reduzieren Luft-, Boden- und Wasserverschmutzung und stärken das Image des Vereins als verantwortungsbewusster Akteur. Das erleichtert Genehmigungsprozesse und sichert langfristige Unterstützung vor Ort. Helfende, Streckenposten und Zuschauer profitieren von deutlich weniger belastenden Abgasen. Technisch punkten Sonderkraftstoffe durch sauberere Verbrennung, weniger Motorablagerungen, geringeren Wartungsaufwand und eine lange Haltbarkeit, die Lagerung und Einsatzplanung vereinfacht.
Besonders relevant: Trial- und Motocross-Sport
Im Trial- und Motocross-Sport halten sich Ehrenamtliche, Helfende und Publikum häufig in unmittelbarer Nähe der Motorräder auf. In engen oder schlecht belüfteten Bereichen sowie in sensiblen Naturgebieten ist der Einsatz schadstoffärmerer Kraftstoffe daher besonders sinnvoll. Beim ADAC Supercross Stuttgart setzt der ADAC Württemberg seit über 30 Jahren auf Alkylatbenzin.
„Gerade im Trial-Sport sind die Mehrkosten im Vergleich zu den Gesamtkosten gering. Dafür hat man aber gesundheitliche Vorteile und es ist fairer gegenüber allen, auch den Zuschauern.“
Felix Heller, ADAC Ortsclub MSC „Falke“ Wildberg-Sulz
Praxis-Beispiel: MSC „Falke“ Wildberg-Sulz
Wie der Umstieg in der Praxis gelingt, zeigt der ADAC Ortsclub MSC „Falke“ Wildberg-Sulz. Mit der Nutzung einer neuen Trainingshalle rückte die Luftqualität schnell in den Fokus – Sonderkraftstoffe erwiesen sich als überzeugende Lösung. Aus dieser Initiative entstand gemeinsam mit dem ADAC Württemberg die Idee, die Erfahrungen in einer Kommunikationskampagne zu teilen und andere Vereine für diesen Weg zu gewinnen.
Kommunikationspaket „mehrWERT“ für Ortsclubs
Mit dem Kommunikationspaket „mehrWERT“ können Vereine ihre eigene Aufklärungskampagne zu Sonderkraftstoffen starten. Flyer, Postkarten, Sticker und weitere Materialien helfen, das Thema sichtbar zu machen und im Verein zu verankern. Bei Interesse: ADAC Württemberg, sport@wtb.adac.de
Thema: Sonderkraftstoffe im Motorsportverein | Kraftstoff: Alkylatbenzin | Praxis-Beispiel: MSC „Falke" Wildberg-Sulz | Initiative: ADAC Württemberg | Kommunikationspaket: „mehrWERT“ | Kontakt: sport@wtb.adac.de | Bildnachweis: Jan Peters, ADAC Württemberg e.V.