Karl-Heinz Lemberg: Streckenposten mit Leib und Seele

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Seit den Anfängen dabei, immer mit vollem Herzblut: Karl-Heinz Lemmy Lemberg ist beim ADAC Supercross in Dortmund eine Legende. Das 40. Supercross in der Westfalenhalle wird für ihn das letzte Mal sein – ein Abschied, der ihm nicht leichtfällt.

Wenn die internationale Supercross-Elite wieder Vollgas gibt und ihre Motorräder durch die Westfalenhalle in Dortmund fliegen lässt, sind die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus den Ortsclubs im ADAC Westfalen natürlich auch wieder mit am Start. Denn ohne sie geht hier gar nichts!

Einer von ihnen ist Karl-Heinz Lemberg. 1983 besucht er die allererste Ausgabe des ADAC Supercross in Dortmund als Zuschauer und ist begeistert.

„Die Veranstaltung hat mich sofort fasziniert. Mir war direkt klar, dass ich ein Teil davon werden wollte.“

Karl-Heinz Lemberg, Streckenposten

Gesagt getan: Beim nächsten Dortmunder Supercross steht der 71-jährige Dortmunder, den beim Supercross alle als Lemmy kennen, bereits als Streckenposten im Einsatz. Seitdem lässt ihn das ADAC Supercross in der Ruhrmetropole nicht mehr los.

Von der Rennstrecke in die ehrenamtliche Arena

Lembergs Herz schlägt schon immer fürs Motorrad. Von Beruf Motorradmechaniker fährt er als junger Mann selbst erfolgreich Motorradrennen, unter anderem in Malaysia, Frankreich, Schweden, Deutschland, Österreich und Italien. Beim Dortmunder Supercross unterstützt er beim Aufbau, hilft gestürzten Fahrern auf, bearbeitet die Lehm-Strecke mit der Harke und hebt umgefallene Strohballen wieder auf. Eine Weile ist der gelernte Maschinenbau-Techniker auch für die technische Abnahme der Motorräder zuständig, doch dann zieht es ihn wieder raus an die Strecke. Und er hat eine weitere wichtige Aufgabe: Für Moderator Tommi Deitenbach holt er die Fahrer für die Interviews von der Strecke.

„Ich bin einfach Streckenposten mit Leib und Seele.“

Karl-Heinz Lemberg, Streckenposten

Das Gefühl, das nur Ehrenamtliche kennen

Damit gehört Lemmy zu den insgesamt knapp 150 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus 16 Ortsclubs im ADAC Westfalen, die beim 40. Jubiläum an allen drei Tagen mit großem Engagement und viel Herzblut auf der Strecke und hinter den Kulissen mit anpacken.

„Hautnah dabei zu sein, den Fahrtwind der Crosser zu spüren, wenn sie angeschossen kommen, und diese ganz besondere Atmosphäre in der Westfalenhalle zu erleben, wenn wir alle gemeinsam mit den Teilnehmern mitfiebern – das ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl.“

Karl-Heinz Lemberg, Streckenposten

Lemberg macht keinen Hehl daraus, dass der Job beim Dortmunder Supercross körperlich anstrengend ist und bis zu zwölf Stunden am Tag dauern kann.

„Und jede Menge Spaß macht es natürlich auch! So nah kommst du dem Fahrerlager, den atemberaubenden Stunts, den tollen Motorrädern und dieser Mega-Stimmung sonst nie!“

Karl-Heinz Lemberg, Streckenposten

Lemberg ist Mitglied des MFS Sauerland e.V. im ADAC und genießt beim Supercross auch die gemeinsame Zeit und den Austausch mit seinen Vereinskolleginnen und -kollegen und anderen Motorradbegeisterten.

„Diese Verbundenheit, die gute Stimmung und der Vereinsgedanke, gemeinsam Großes zu schaffen – dafür steht für mich das Dortmunder Supercross!“

Karl-Heinz Lemberg, Streckenposten

Gruppenfoto vom Motorcross
Alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des 40. ADAC Supercross Dortmund 2025