Junges Ehrenamt im Ortsclub: Engagement aus Überzeugung

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Mit gerade einmal18 Jahren ist Franziska Lang nicht nur bereits aktiv im Motorsport, sondern auch im Vereinsleben ihres Ortsclubs AMC Reilingen e.V. verankert. Ihr Werdegang zeigt, wie selbstverständlich ehrenamtliches Engagement entstehen kann – und wie wichtig junge Menschen für die Gemeinschaft sind.

Der Einstieg: Über den Bruder zum Ortsclub

Ihr Weg in den Ortsclub begann ganz ungeplant: „Mein kleiner Bruder hat über einen Kindergartenfreund mit dem Kartfahren angefangen – und so bin ich nach und nach hineingewachsen.“ Schon früh begleitete sie ihn zu Trainings und Veranstaltungen. Dabei lernte sie nicht nur den Motorsport kennen, sondern auch die Gemeinschaft im Verein. Aus dem Zuschauen wurde schnell eigene Begeisterung.

Aktiv im Motorsport

Seit rund drei Jahren ist sie selbst im Motorsport aktiv. Nach ersten Trainings folgten schnell regelmäßige Teilnahmen an Wettbewerben wie dem Youngster Cup und dem Clubsport-Slalom. Neben dem sportlichen Ehrgeiz steht für sie vor allem die Freude am Mitmachen im Vordergrund.

Ehrenamt als Selbstverständlichkeit

Neben ihrem sportlichen Engagement bringt sie sich aktiv im Ortsclub ein. Ob bei Veranstaltungen, in der Organisation oder in unterstützenden Aufgaben – Mithelfen ist für sie selbstverständlich:

„Wenn man merkt, dass Helfer gebraucht werden, ist es für mich ganz normal zu unterstützen.“

Besonders intensiv engagiert sie sich in der Streckensicherung. Hier ist sie Teil eines Teams, das bei Veranstaltungen im Einsatz ist und im Notfall schnell reagieren kann: statt – von der Erstversorgung bis zur technischen Absicherung.

„Wenn man merkt, dass Helfer gebraucht werden, ist es für mich ganz normal zu unterstützen.“

Franziska Lang

Gemeinschaft und Verantwortung

Was sie am Ehrenamt besonders schätzt, ist die Gemeinschaft: „Man fühlt sich gebraucht und ist Teil von etwas Größerem.“

Das Vereinsleben bietet für sie weit mehr als nur Motorsport. Es geht um Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitige Unterstützung – unabhängig davon, in welchem Bereich man aktiv ist. Auch außerhalb des Motorsports ist sie sportlich engagiert: Turnen und Fußball gehören ebenfalls zu ihrem Alltag. Trotz voller Woche nimmt sie sich bewusst Zeit für den Verein.

Wünsche für die Zukunft des Ehrenamts

Für die Zukunft des Ehrenamts hat sie einen klaren Wunsch: „Mehr Menschen sollten den Einstieg wagen. Oft ist die größte Hürde, überhaupt anzufangen. Es würde helfen, wenn es feste Ansprechpartner gibt, die einen am Anfang begleiten.“

Genau hierin sieht sie großes Potenzial: durch persönliche Ansprache und Unterstützung Hemmschwellen abbauen und neue Ehrenamtliche gewinnen.

„Man fühlt sich gebraucht und ist Teil von etwas Größerem.“

Franziska Lang